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Leipziger Weinstuben

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Unser Neues Projekt, begonnen am Wochenende, den 13. Juni 2009!

Der Zufall brachte mir letztes Jahr im Sommer den Acorn Antiques - Puppenhausbausatz als Spende, worüber sich mein Mann und ich natürlich sehr gefreut haben. Die edle Spenderin ist Frau Moron aus Leipzig. Sie hatte den Bausatz vor einigen Jahren bei mir gekauft. Aus privaten Gründen konnte  sie das Haus nicht weiter bauen, weshalb sie es mir zur Fertigstellung überließ.

Mein Mann und ich danken Frau Moron sehr herzlich für die Sachspende und Ihr Vertrauen, das wir sicher nicht enttäuschen werden. Sobald es bezugsfertig geworden ist, wird es hier in meinem Museum in der vorhandenen Häuserreihe einen Ehrenplatz bekommen.

Bis dahin wird es noch ein Weilchen dauern, da wir nur am Wochenende daran arbeiten können.

Der Rohbau

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Das Puppenhaus wurde uns zusammengeleimt übergeben. Frau Moron wollte sicher ein Wohnhaus gestalten, weshalb sie zwei Lampen mit je zwei Lichtquellen einbaute. Da wir aber vorhaben, das ganze Haus als "Leipziger Weinstuben" einzurichten, haben wir erstmal die Lampen zur späteren Verwendung entfernt.


 

Das Erdgeschoss mit kleinem Gewölbe

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Wir haben uns entschlossen im Erdgeschoss ein Gewölbe zu kreieren. Das erste kleine Gewölbe bot sich unter dem Treppenpodest an. Nach Fertigstellung kann hier ein großes Weinfass dekoriert werden. Es könnte sich auf dieses Fass auch "Mephisto" setzen, genauso wie in Auerbachs Keller in Leipzig. Für den Einbau eines Weinregals unter der Treppe haben wir eine Auflage zurecht gesägt und befestigt.

Das geplante Gewölbe nimmt in etwa die halbe Decke ein, da die Treppe hinten berücksichtigt werden muß. Das Bild zeigt das Grundgerüst, das aus Pappel-Sperrholz (Baumarkt, 10 mm) gesägt wurde. In der Mitte darf der Bogen nicht zu tief sein, da die Schaufensterfront noch darunter passen muß.

Das Weinregal unter der Treppe

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Inzwischen wurde das Weinregal aus dünnem Sperrholz gebaut. Es wird mit dunkler Wachsbeize behandelt und unter der Treppe befestigt.

Das Erdgeschoss mit vorderen Gewölbe

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Im Vordergrund der Rohbau des Gewölbes, im Hintergrund der Rohbau des kleinen Gewölbes mit Unterlage für den Treppeneinbau. Das Podest für die Treppe wurde inzwischen eingebaut.Image 

Wir haben den Rohbau des Gewölbes mit Querstützen belegt, um darüber und darunter eine Verkleidung anbringen zu können.Wir haben Pappe (Rückwand eines Schreibblocks) zugeschnitten, eingepaßt und mit Holzleim angeklebt. Darauf kamen mehrere Lagen Zeitungspapier, die mit Tapetenkleister verklebt wurden. Nach dem Trocknen ist das "Gewölbe" knochenhart und kann mit Strukturpaste vollendet werden.

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Um ein möglichst authentisches Aussehen eines Gewölbes zu erreichen, werden auch für die  Wände und die Decke kleine Stücke Raufasertapete (Baumarkt) zurecht geschnitten und mit Tapetenleim aufgeklebt.

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Nach der Trocknungsphase wird Leichtstrukturpaste der Firma Schmincke aufgetragen, wodurch jetzt erst der eigentliche Gewölbecharakter entsteht.