Den Anreiz für den Bau der Pension gab der Bauplan "Das kleine Stadthaus" von Mini Mundus. Wie daraus die " Pension Josephine" wurde, wird hier beschrieben. Obwohl nicht immer alles so klappte wie ich es wollte, hat es sehr viel Freude gemacht. Beim Rohbau, sowie bei der Elektrifizierung der einzelnen Räume, stand mir mein Mann tatkräftig zur Seite.

Ich habe mir vorgenommen eine Etage nach der anderen ganz fertig zu gestalten, um unmittelbar danach mein Erfolgserlebnis genießen zu können.

Vor lauter Begeisterung habe ich erst ziemlich spät angefangen zu fotographieren, weshalb ich Ihnen deshalb schon das Erdgeschoß und das Musik-Cafe´präsentieren kann.

Für den Laden habe ich eine Doppel-Eingangstüre mit echtem Glas ausgesucht und bemalt. Somit war die Farbgebung für das Haus festgelegt. Die Zierteile über der Türe sind in Goldfarbe gestrichen.

Für den Fußboden wurden Fliesen von Mini Mundus verwendet. Die Podesttreppe habe ich nach Fertigstellung mit Wachsbeize dunkel behandelt und rechtsbündig eingeleimt.

Bevor der Boden für die erste Etage eingeleimt werden konnte, mußten die Leerrohre für die Ladenbeleuchtung gelegt werden. Dann erst durfte das Parkett mit dem kleinen Podest für das Klavier gelegt und die Decke gestrichen werden.

Um den Boden für die nächste Etage einbauen zu können, mußte die zweite Podesttreppe vorbereitet und linksbündig eingeleimt werden.

Allerdings fehlt im rechten Zimmer noch die Podesttreppe. Um den Fußboden zu legen, bevor die Etage in Zimmer unterteilt wurde, mußten erst noch, wie im darunterliegendem Cafe´, die Leerrohre für die Kabel gelegt werden. Anschließend wurden die Rillen zugespachtelt, glatt geschliffen und wieder die darunterliegende Decke weiß gestrichen.

Wir hatten uns entschlossen die Wände der Zimmer bedarfsweise zuzusägen und miteinander zu verleimen. Das linke Zimmer ist bereits fertig als Etagenbad eingerichtet, hat jedoch noch keine Türe. Das mittlere Zimmer hat einen Erker bekommen, ist noch untapeziert und ohne Türe, jedoch schon mal probeweise möbliert.

Nun ist der Baufortschritt nicht mehr zu übersehen, denn es hat sich sehr viel getan.

Die Zimmer sind fertig tapeziert, die Türen sind so eingesetzt, daß sie nach innen zu öffnen sind. Die ausgesuchten Deckenlampen sind mit den passenden Rosetten angebracht und an den Trafo angeschlossen.

Ein hübscher Wandspiegel ziert den Platz im Erkerzimmer rechts neben der Türe. Die dritte Podesttreppe ist bereits rechtsbündig eingeleimt und  der Boden für die dritte Etage ist eingesetzt.

Natürlich sind auch hier die Leerrohre vorher verlegt und die Decke gestrichen worden. Im Flur dahinter ist eine Blindtüre mit der Zimmernummer 202 eingebaut, das Zimmer mit dem Erker hat Zimmernummer 201, das Etagenbad trägt das Kupferschildchen Bad/WC. Alle diese Schildchen habe ich nach meinen Wünschen anfertigen lassen. Unten in Parterre stehen schon die selbst gefertigten Stehtische für die Kunden bereit.

Die dritte Etage, sowie die drei Dachzimmer wurden nach und nach fertig gestellt. Als Eindeckung für das Dach und die Gauben wurden Dachpfannen in zweierlei Größen aus Ton verwendet.

Es folgte der weitere Anstrich der Fassade und der Einbau der noch fehlenden Bauelemente. Der vorgesehene Einbau der Dachrinne gestaltete sich etwas schwierig, gelang aber dennoch.

Die Schaufensterfronten von Mini Mundus wurden durch Zierleisten und einen zweifarbigen Anstrich hübsch gestaltet. Hier bereits die Gesamtansicht vom fertig gestellten Haus.



Weitere Detailfotos der fertig gestellten Pension Josephine finden Sie unter Museumsrundgang