| Leipziger Weinstuben |
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Seite 7 von 24 Die Beize ist vollflächig aufgetragen und sollte erstmal gut trocknen um danach das Wachs auftragen zu können.
Der Fußboden ist nun gut eingewachst und bereits ordentlich poliert. Dieser Arbeitsgang ist mit Schuhe putzen zu vergleichen, denn danach sieht es wie Neu aus. Ein nochmaliges Anschleifen vor dem Wachsen ist nicht erforderlich, da das Furnier durch das Wachsen und Polieren sehr schön glatt und weich wird.
Jetzt kommt mein Mann wieder zum Zug und ich leiste Hilfestellung. Das Kreuzgewölbe, das er sich ausgedacht hat, ist nun unweigerlich dran. Das ist eine sehr aufregende Geschichte, bei der man nicht weiß wie sie ausgeht. Die Skizze auf dem dünnen Holzbrett ist bereits mit Lineal, Zirkel und Bleistift fertig zum Aussägen erstellt.
Für das Grundgerüst werden zwei breite Bogenstücke ausgesägt und im entsprechenden Abstand rechts und links an den Wänden befestigt. Das hintere Bogenstück ist weniger breit, da die Treppe berücksichtigt werden muß. Der Sockel für die Treppe ist absichtlich noch nicht angebracht, da dieser die Arbeit am Gewölbe behindern würde.
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Juli 2010 ) |
